Am Aubuckel und Panoramapark



In der Machbarkeitsstudie wird erwähnt, dass die Straße 'Am Aubuckel' den Grünzug auf 500 Metern durchquert und deshalb verlegt werden müsse. An dieser Stelle werden die Bürger für Dumm verkauft.

Zum ersten: Die geplante Ersatzstraße entlang der Riedbahn durchquert den gleichen Grünzug auf etwa 1.000 Metern Länge. Der vorgegebene ökologische Sinn ist erklärungsbedürftig. Darüber hinaus würden bei dieser Streckenführung der Straße viele Kleingärten und die Sportanlage SG1744 zum Opfer fallen, was in dem Kostenplan nicht enthalten ist.

Zum zweiten: Haben die Planer übersehen, dass die Feudenheimer Straße (Mannheims kürzeste Autobahn) mit einem ungleich höheren Verkehrsaufkommen die Frischluftschneise ebenfalls durchquert? Interessanterweise gibt es da keine ökologischen Bedenken.

Die Wahrheit ist, dass das geplante BuGa Gelände durch die Straße 'Am Aubuckel' durchquert wird und deshalb aufgrund fadenscheiniger Argumente für ein 180 Tage Event weg muss. Die jetzige Straße hat einen Volkswirtschaftlichen Wert von 7,5 Mio Euro. Die doppelt so lange Straße soll genau soviel kosten. An Entschädigungen für Kleingärtner und den Sportverein wird nicht unter 8 Mio Euro anfallen. Das Ganze passt mit dem 'Investitionsplan' nicht zusammen.

Bei dem geplanten Panoramapark auf der Au Kante, wo sich derzeit die Straße 'Am  Aubuckel' befindet, müssen sich die Planer fragen lassen, wo denn jetzt die Massen sind, welche sich an dem Panoramablick auf die Riedbahn Eisenbahnstrecke und dem Blick auf das Großkraftwerk Mannheim ergötzen. Von Mannheim sieht man den oberen Teil des Fernmeldeturmes und den in Privater Hand befindlichen nicht maroden Teil des Collini Centers. Wenn die Planer dann feststellen, dass der Lärm der Güterzüge die Beschaulichkeit des Panoramablickes trüben, muss dann auch die Eisenbahnstrecke in einen Tunnel? Oder wird sie auch verlegt?

Fazit: Der Panoramapark ist nur für die 180 BuGa Tage geplant und bringt Mannheim außer einem großen Vermögensschaden nichts.

Insgesamt, wenn man alle Unstimmigkeiten in Betracht zieht, gewinnt man den Eindruck, dass hier über die Probleme und die Sinnhaftigkeit für Mannheim nicht nur zu kurz, sondern überhaupt nicht nachgedacht wurde. Dies sind die Schwachpunkte, wenn hier offensichtlich geplant wird nach dem Motto 'das kriegen wir schon hin'. Dabei wird anschließend gebaut was kein Mensch braucht und die ursprünglich den Bürgern vorgespiegelten Kosten laufen völlig aus dem Ruder.

 

Stoppt den BuGa Unfug.

Stimmt mit Nein bei dem Bürgerentscheid.