Bundesgartenschauen

Aufhänger aus der Sicht des Stadtrates ist die Konversion des Spinelli Geländes
 

Die Stadt will  die Konversion mit einer  Bundesgartenschau bewerkstelligen.



Die Bundesgartenschauen werden von Interessenverbänden der Landschaftsgärtner veranstaltet (http://bundesgartenschau.de: ZVG, BGL, DBG, BDB).

 

EU Zuschüsse gibt es für die Konversion und nicht für eine BuGa.

Es gibt keine Bundeszuschüsse für eine BuGa, weil diese nur von regionaler Bedeutung sind.

Mannheim war einziger Bewerber für eine Bundesgartenschau.

Andere Städte, wie Wiesbaden, Mainz, Heidelberg oder Ramstein brauchen für die Konversion ihrer Militärgelände keine Bundesgartenschau. Haben diese Städte einen kreativeren Stadtrat und städtische Planungsstellen wie Mannheim?

Warum muss Mannheim sich ein Standardkonzept der BuGa gesellschaft überstülpen lassen?
Warum sollen die Mannheimer Bürger Lizenzgebühren an eine Unternehmenslobby bezahlen um sich anschliessend von Gartenbaugesellschaften gegen Eintrittsgebühren bewerben zu lassen?
Mannheim ist eine Stadt am Wasser mit Rhein, Altrhein, Neckar, Neckarkanal und verschiedenen Seen. Einen Wassergraben, wie in der Machbarkeitsstudie vorgeschlagen, ist das letzte, was Mannheim braucht. Haben die Stadtplaner keine eigenen Ideen?

Die  als so erfolgreich gepriesene BuGa in Koblenz kostet die koblenzer Bürger 70 Mio€ Steuergelder. Dies bedeutet für jeden Bürger von Koblenz 700 € neue Schulden.

Wollen die Mannheimer für eine Werbeveranstaltung der Landschaftsgärtner bezahlen und sich verschulden?
Ein Landeszuschuss für die BuGa bedeutet Landesschulden und damit auch Schulden der Mannheimer.

Seit der letzten Bundesgartenschau 1975 in Mannheim hat sich auch die Landschaftsgärtnerei weiterentwickelt.

So fand bei der Firma Huben in Ladenburg die Konversion einer Ackerfläche statt. 'Inzeniert' wurde ein großzügiges Areal für die Präsentation der Leistungsfähigkeit der Landschaftsgärtner. Gezeigt wird eine Vielfalt an Gewächsen, Feuchtbiotope und vieles mehr. Das Ganze angereichert mit fachkundigen  Beratern, welche den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Darüberhinaus können die Produkte auch direkt vor Ort erworben werden. Das Ganze ist entstanden ohne Steuermittel und ohne die dauerhafte Zerstörung eines Landschaftsschutzgebietes.

 

Früher mag eine Bundesgartenschau eine Attraktion gewesen sein. Heute steht sie, gerade für Familien, in Konkurrenz mit dem Holidaypark, Tripps Drill, usw. welche wirklich etwas zu bieten haben. Eine Bundesgartenschau ist als Event gesehen Schnee von gestern, ansonsten nur eine Werbeveranstaltung für die Gartenbaulobby auf Kosten der Steuerzahler.

Stoppt den BuGa Unfug.

Stimmt mit Nein bei dem Bürgerentscheid.